•  
  •  

Vertrauen

VERTRAUEN, was ist eigentlich VERTRAUEN? ein Wort? ein Gefühl? ein Zustand?

Ich schau mal im Duden nach, da steht Vertrauen ist: "festes Überzeugtsein von der Verlässlichkeit, Zuverlässigkeit einer Person oder einer Sache"... hmmm, wenn ich überzeugt bin von der Verlässlichkeit einer Person oder einer Sache, ist das wirklich VERTRAUEN? ist das nicht eher eine Bedingung, dass dann diese Person, der ich vertraue auch das tut, was ich von ihr erwarte? Und dann kann diese Erwartung ganz schnell in Enttäuschung ausarten, was ist dann? Wir verlieren jegliches Vertrauen in diesen Menschen, obwohl dieser ja nur das macht, was er machen muss und es nicht unseren Vorstellungen entspricht - aus seiner Sicht hat er aber nichts Falsches gemacht...

Ich denke, das wirkliche VERTRAUEN, das UR-VERTRAUEN steckt ganz tief in uns drin. Es ist das VERTRAUEN zum LEBEN, das JA-SAGEN zum Leben, deshalb sind wir ja auf diesem Planeten, damit wir das Beste daraus machen und unsere Lektionen lernen, was immer das auch sein mag. Jeder Mensch hat eine andere Lektion zu lernen und manchmal passt das halt nicht (mehr) mit meiner zu lernenden Lektion zusammen.

Wenn ich das weiss und respektiere, dann kann mich ein Mensch nicht mehr enttäuschen, denn ich sehe in ihm das Individuum, mit freiem Willen, das einfach seine Lektion zu lernen hat.

Aber zurück zum Vertrauen. Kann ich dieses Ur-Vertrauen, mit dem ich auf die Welt gekommen bin, wieder bewusst heraufholen? Was passiert, wenn ich das Vertrauen, in das ALLES WAS IST jeden  Tag bewusst lebe?

Auch wenn etwas Unangenehmes oder ein Unglück geschieht? Kann ich im Vertrauen bleiben, dass dieser unglückliche Zustand einen Sinn macht und alles nur zu meinem Besten geschieht? - Phuu, das ist ein hartes Stück -

Aber wenn ich das schaffe, wirklich wirklich in diesem UR-VERTAUEN zu bleiben, wenn ich am Morgen aufstehe, mit dem Gedanken, dass heute ALLES seine Richtigkeit hat, was immer auch geschieht...

Ich denke, dann bin ich ein ganz schöner Schritt weiter !